Die Ruth-Cohn-Schule, Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung des Hochsauerlandkreises Sek.I, hat Demokratieerziehung fest in ihrem Schulprogramm verankert. Dabei sind die Förderung von einem demokratischen Verständnis, einer entsprechenden Grundhaltung und die Möglichkeit zur praktischen Umsetzung im Unterricht und im weiteren Sinne im schulischen Kontext zentrale Entwicklungsanliegen. Dass diese Ausrichtung in der pädagogischen Arbeit Früchte trägt, zeigt sich in der wiederholten Auszeichnung der Ruth-Cohn-Schule beim Förderprogramm „Demokratisch Handeln“.

Am 30. Mai 2017 hat die Ruth-Cohn-Schule im Rahmen der „Themenwoche Individuelle Förderung – KONKRET!“ einen Hospitationstag ausgerichtet. Das Schwerpunktthema „Demokratieerziehung – Aktive Schülerbeteiligung“ wurde mit motivierten und engagierten Gästen erörtert. Neben den Unterrichtshospitationen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich über die Arbeit der „Com-Scouts“, die als kommunikativ sehr befähigte Schülerinnen und Schüler in der Schule besondere Unterstützungsaufgaben übernehmen, zu informieren und sich damit einen umfangreichen Eindruck von der pädagogischen Arbeit an der Ruth-Cohn-Schule zu verschaffen. In vielen Gesprächen wurde immer wieder die gesellschaftliche und pädagogische Bedeutung der „Demokratieerziehung“ in Schulen hervorgehoben.

Herr Dr. Wolfgang Beutel (Geschäftsführer des Förderprogramms Demokratisch Handeln) beleuchtete in einem Impulsvortrag mit anschließender Diskussion die Thematik noch einmal aus wissenschaftlicher Perspektive.

Am Ende des Tages konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Fazit ziehen: 
Wir haben neue Anregungen bekommen, wie wir Demokratieerziehung als wichtigen pädagogischen Auftrag in unsere Arbeit integrieren können.