Gute Noten – gute Berufschancen? Ganz so einfach ist es nicht. Vor allem für junge Frauen und erst recht für diejenigen mit einem Migrationshintergrund ist ein guter Schulabschluss noch lange keine Garantie für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Mit diesen Beobachtungen startete das Mentoring-Projekt „Neue Wege in den Beruf“ im Schuljahr 2007/2008 im Ruhrgebiet und wurde bis Mitte 2011 ausgeweitet und in 19 Städten und an 41 Schulen in NRW umgesetzt: Junge Frauen mit guten schulischen Leistungen wurden über ein Schuljahr individuell begleitet und gefördert: um sich ihrer Potenziale stärker bewusst zu werden, um ihre beruflichen Perspektiven zu erweitern und um selbstbewusst und gut informiert ihre beruflichen Pläne verfolgen zu können. Das Ziel: Die jungen Frauen sollten im Anschluss an die Schulzeit einen Weg finden, der ihren Qualifikationen entspricht.

Wie das Mentoring-Projekt aufgebaut wurde, wie es gewirkt hat und was sich aus den Erfahrungen des Mentoring-Projektes auch heute noch umsetzen lässt, soll dieser Beitrag zeigen. Anhand folgender Themen werden das Konzept und die Struktur des Mentoring-Projekts vorgestellt:

  • Wie Mentoring nützen kann
  • Ein Netzwerk entsteht
  • Mentoring wirkt
  • Weiterentwicklung und nachhaltige Verankerung

Referentin: Daniela Kuberka

Daniela Kuberka ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin und seit 1999 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum Frau in Beruf und Technik der Stadt Castrop-Rauxel tätig. Sie hat langjährige Erfahrung in der Konzeptionierung, Durchführung, Steuerung und Evaluation von Projekten im Feld berufliche Chancengleichheit. Ihre Schwerpunktthemen sind die Erweiterung der beruflichen Chancen von Frauen und die Förderung von Frauen in Führungspositionen. Als Mentoring-Expertin konzeptioniert, organisiert und begleitet sie Mentoring-Programme für unterschiedliche Zielgruppen in Wirtschaft und Verwaltungen.

 

Kontakt:
kuberka@zfbt.de;
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