Materialien:

Literaturtipp: Design-Thinking-Handbuch für Lehrende sowie Zusatzmaterialien der Hopp Foundation stehen unter folgendem Link kostenlos zum Download zur Verfügung:
https://marketplace.hopp-foundation.de/concepts

 

Kommunikations- und Kollaborationsfähigkeit, Kreativität und Problemlösungskompetenz gelten als wichtige Schlüsselkompetenzen für das 21. Jahrhundert. Schulen brauchen neue Lernformate um der Entwicklung dieser Kompetenzen Raum geben zu können. Die Innovationsmethode Design Thinking erfährt in der Wirtschaft aber auch in Politik und Gesellschaft zunehmend Resonanz. Doch auch im Bereich Schulentwicklung und für die Gestaltung von innovativen Lernformaten bietet sie viel Potenzial.

In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden die Innovationsmethode Design Thinking kennen. Sie durchlaufen in einer Stunde einen Design Thinking Prozess in Kurzform anhand einer konkreten Frage- /Problemstellung und erleben die Methode unmittelbar in der Anwendung. Im Anschluss reflektieren sie die Potenziale der Anwendung in ihren Lernarrangements.

Phasen des Design Thinking Prozesses:

  1. Verstehen – ein gemeinsames Verständnis zu der Frage-/Problemstellung finden
  2. Beobachten – Empathie für die Zielgruppe entwickeln und deren Bedarfe erforschen
  3. Sichtweisen definieren – Auswerten der gewonnenen Erkenntnisse und Interpretation
  4. Ideen entwickeln – Entwicklung konkreter Ideen für die Zielgruppe
  5. Testen – Einholen von Feedback der Zielgruppe und Iteration der Ideen
  6. Prototyping – Erstellen von Prototypen, die die Idee so konkret wie möglich aufzeigen

Referentin:

Susanne Stövhase, Education Innovation Lab

Susanne Stövhase ist Co Founderin des Education Innovation Lab, Berlin (EIL).

Das EIL arbeitet mit Design Thinking im Bereich Schulentwicklung und bei der Erstellung von innovativen Lernmaterialien. Es ist an der Evangelischen Schule Berlin–Zentrum angesiedelt und kooperiert mit vielen Akteuren im Bereich Schultransformation.

Kontakt:  susanne@education-innovation-lab.de