Das Erich-Gutenberg-Berufskolleg lädt ein:

 

** Save the date – die nächste my eWorld-Veranstaltung zum Thema „Mensch 4.0“ findet am Mittwoch, den 13. November 2019 ab 13:30 Uhr im Raum d007 statt *** 

 

"Liebe am digitalen Wandel Interessierte,

Nach den ersten 5 Workshops in diesem Jahr zu den Themen Computer der Zukunft & Nanotechnologie, Robotik, 3D & Virtual-/Augmented Reality, Big Data und Künstliche Intelligenz möchten wir mit my eWorld erstmalig das Thema Mensch 4.0 anbieten.

Schulen benötigen im Zeitalter der Digitalisierung zwingend ein digitales Humankonzept oder ein humanes Digitalkonzept, um die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Menschen – in unserem Fall auf Schüler und Lehrer zu erkennen – und eine Transformation zum digitalen Humanismus zu ermöglichen.

Bei den Auswirkungen der Digitalisierung auf den Menschen, den Schüler oder den Lehrer gehen die Meinungen der Experten in Teilen weit auseinander. Einige sprechen von Cyberkrankheiten oder digitaler Demenz, also ausschließlich von negativen Folgen. Andere behaupten, dass digitale Techniken unsere kognitiven Fähigkeiten und unser Leben verbessern werden, sprechen also von positiven Folgen. Die Wahrheit wird wahrscheinlich irgendwo dazwischenliegen.

Dass Digitalisierung sowohl Vor- als auch Nachteile haben kann, ist somit offensichtlich und der Grad der Auswirkung ist im Einzelfall von jedem Individuum abhängig.

Der wesentlichste Vorteil der Digitalisierung ist zweifelsohne der hohe Grad der Individualisierung sowohl im Alltag, im Beruf als auch in der Schule.

Digitalisierung kann in seiner negativen Auswirkung dazu führen, dass unser „Menschsein“ erschwert wird.

Eine steigende Individualisierung führt im schlimmsten Fall zu einer Isolierung in der Gesellschaft, im Beruf, in der Schule, im Freundeskreis oder in der Familie. Die Entscheidung für oder gegen den jeweiligen Anteil der Digitalisierung im „Menschsein“ trifft aber jeder für sich allein – irgendwo zwischen einem digitalen Humankonzept (Mensch vor Maschine), einem humanen Digitalkonzept (Mensch mit Maschine) bis hin zur kompletten Digitalisierung, einem Weg in den Transhumanismus (Mensch wird Maschine).

Ein digitaler Humanismus muss es ermöglichen, menschenwürdig in einer digitalen Welt zu leben.

In einem Miteinander möchten wir (Lea Nitschke und Detlef Steppuhn) mit Ihnen über den Mensch 4.0 kontrovers diskutieren und im Workshop einen Ansatz für ein medienpädagogisches Konzept für Schulen vorstellen, welches die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Menschen im Fokus hat. Hier muss geschaut werden, welche Auswirkungen hat die immer weiter fortschreitende Digitalisierung auf das Verhalten, das Bewusstsein und die Psyche des Menschen. Grundlage dieses Konzepts ist heute das Menschenbild des Homo Sapiens bzw. des Mensch 1.0 bis 3.0. Zukünftige Menschenbilder vom Mensch 4.0 zum Homo Digitalis bis hin zum Homo Deus müssen aber auch Berücksichtigung finden. Heutige Jugendliche sind bereit immer mehr Digitalisierung bei sich bzw. in sich zu tragen. Der Weg vom Cyborg in Verbindung mit dem medizinischen Fortschritt führt letztendlich zum Menschenbild des Homo Deus.

Wir würden uns über zahlreiche Anmeldungen (bitte per Mail an lnitschke@egb-koeln.de oder an dsteppuhn@egb-koeln.de ) zum my eWorld-Workshop " Mensch 4.0" sehr freuen!

Einen kleinen Überblick über diese Reihe finden Sie hier:

http://www.egb-koeln.de/index.php/aktivitaeten-aktuelles/egb-digital/my-eworld"

 

Wir würden uns über zahlreiche Anmeldungen freuen.