Die Hannah-Arendt-Gesamtschule, die Gesamtschule Schwerte und die Gesamtschule Eilpe kooperieren seit vielen Jahren, sodass die Möglichkeit, sich in das Projekt Zukunftsschulen zu integrieren gerne aufgegriffen wurde. Die Heinrich-Böll-Gesamtschule kam hinzu.

Zielsetzung war, die Arbeit zum Thema „Individuelle Förderung“ zu intensivieren, insbesondere da alle vier Schulen sich mit dem für alle neuen Thema „Inklusion“ auseinandersetzen mussten. Zentral waren die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch.

Bei den regelmäßigen Treffen wurden schwerpunktmäßig drei Themenkomplexe aufgegriffen.

  1. Die Beteiligten stellten die Konzepte ihrer Schulen vor, um den anderen Anregungen zu geben,  sodass diese sie aufgreifen, standortspezifisch reflektieren und in die eigenen Konzepte einbringen konnten. Gerade auch die Rückmeldungen durch externen Blicke boten Chancen für eine Weiterentwicklung der eigenen Schule.
  2. Da alle Schulen bisher nur geringe Erfahrungen mit der Beschulung inklusiver SchülerInnen hatten, waren Konzepte weiterer Schulen für unser Netzwerk von großer Bedeutung, sodass Besuche anderer Schulen geplant und realisiert sowie in weiteren Netzwerktreffen ausgewertet wurden.
  3. Die Unterstützung und Qualifizierung der Kollegien war ein großes Anliegen aller Schulen, sodass Fortbildungen geplant, durchgeführt und ausgewertet wurden. Grundlegende Ideen waren jeweils, fachlichen Input, Austausch zwischen den Schulen sowie die Weiterentwicklung der schulspezifischen Arbeit in die Fortbildungen zu integrieren. Dafür wurden vorwiegend Kompetenzen der KollegInnen aller Schulen genutzt, zusätzlich externe ReferentInnen gewonnen und die Umsetzung in die Unterrichtspraxis der KollegInnen vorbereitet.

Zusätzlich zu der netzwerkinternen Arbeit nahmen alle Schulen an den zentralen Veranstaltungen auf Landesebene teil, um auch dort wieder Anregungen zu bekommen. Einige Erfahrungen anderer Schulen trugen auf diesem Wege wiederum zur schulischen Weiterentwicklung bei.

Anfängliche Befürchtungen in den Kollegien, die Mitarbeit im Netzwerk könnte zu einer erhöhten Belastung der LehrerInnen führen, konnten durch die Arbeit ausgeräumt werden. Anregungen von außen wurden in den Schulen interessiert aufgegriffen, die Teilnahme an den Fortbildungen erlebten die KollegInnen als Gewinn.

Eine Weiterarbeit im bestehenden Netzwerk wird angestrebt. Die entstehenden Synergieeffekte werden befürwortet.