Lehrerinnen und Lehrer nehmen in der Praxis der Individuellen Förderung einen Perspektivenwechsel vor: Bei ihnen stehen nicht ihr Fach und dessen Inhalte im Vordergrund des pädagogischen Handelns, sondern die/der Lernende mit den jeweiligen Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler werden an der Entwicklung und Umsetzung der Individuellen Förderung beteiligt. Denn die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler in der Steuerung ihres Lernens ist zentrales Ziel.

Unterricht, der sich an einer Schüler- und Fähigkeitsorientierung ausrichtet,

  • orientiert sich an Kompetenzen
  • ermittelt die individuellen Voraussetzungen jedes Schülers / jeder Schülerin
  • organisiert das Lernen mit kreativen Ideen passgenau
  • lässt Schülerinnen und Schüler selbstständig lernen
  • beteiligt sie an ihrem Lernprozess
  • weist eine Feedbackkultur auf
  • hat systemische Vernetzungsmöglichkeiten im Blick.