Komm mit - Auftaktveranstaltung für Berufskollegs

am 14.10.2011 im Ministerium für Schule und Weiterbildung, 
Paradieser Weg 64, 59494 Soest

Die Fachtagung richtet sich anrund 50 Berufskollegs, die in NRW in dem Projekt "Komm Mit! -Fördern stattSitzenbleiben" mitarbeiten. Ziel des Projektes ist, die Schulen über einewissenschaftliche Begleitung und die Möglichkeit des intensiven Austauschesmiteinander darin zu unterstützen, im Laufe der Projektdauer die Zahl der Schülerinnenund Schüler, die sitzenbleiben, deutlich zu reduzieren.

Programm

Ab 9:30 Uhr: Begrüßungskaffee


10:00 Uhr: Eröffnung der Tagung
Lothar Herstix, Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW


10:15 Uhr: Vorstellung der Initiative „Komm mit!“
Dr. Michael GasseMSW
Die Präsentation (PDF-Datei)


11:00 Uhr: Daten und Fakten zur Ausgangslage am Berufskolleg
Uwe Ebbighausen, Bezirksregierung Düsseldorf


11:45 Uhr: Ausblick auf die Workshops
Jochen Roebers, MSW


ab 13:00 Uhr: Workshops (3 Runden)

 Ausgangspunkt der fünf Workshops ist die Praxis ausgewählter „Komm Mit! – Schulen“. Jeder Workshop wird dreimal nacheinander angeboten, so dass jeder Teilnehmer der Auftaktveranstaltung Einblicke in drei verschiedene Ansätze wählen kann. Nach zwei Durchgängen ist eine Kaffeepause vorgesehen.

Jeder Workshop baut auf einer Präsentation auf, die u.a. hinsichtlich folgender Punkte reflektiert und diskutiert werden sollte:

  • Was kann das vorgestellte Konzept leisten, wo liegen Grenzen?
  • Wie kann eine Übertragung auf andere Schulsettings gelingen, was ist zu beachten?
  • Welche Alternativen gibt es?
  • Welche Hürden sind bei der Einrichtung neuer Konzepte zu nehmen, wer kann wie helfen


W1      „Ganztagskonzept für informationstechnische Assistenten“
            Robert-Bosch-Berufskolleg, Dortmund

Die zusätzliche Schulzeit wird für die Vertiefung problematischer Fächer, individuelle Förderung, methodische Förderung, Stärkung des Klassenverbandes, Selbstlernphasen, Hausaufgaben-unterstützung, berufspraktische Tätigkeiten und Sport verwendet. In diesen Zeiten werden die Schülerinnen und Schüler zum Teil nicht von Lehrkräften, sondern von Sozialarbeitern und Schülertutoren unterstützt. Die Organisation erfolgt durch ein festes Lehrerteam für jede Klasse.
Die Präsentation (PDF-Datei)

W 2     „Beratung – Individualisierung – Selbstorganisation in der HöHa“
            Erich-Gutenberg-Berufskolleg, Bünde

Die drei Themenfelder ergänzen sich gegenseitig und ergeben ein Gesamtkonzept, das anhand folgender Punkte konkret vorgestellt wird: Eingangsdiagnose, Förderkurse: Defizit- und Stärkenkurse, Beratungszirkel, Pädagogische Konferenzen, Punktekonten im Bereich der „sonstigen Leistungen“, Förderkurse, Lerntrainer, Fördermaterialien, Selbstorganisiertes Lernen als Unterrichtssystem, Lernbörse: Lernpartnerschaften, Lernhilfe.
Die Präsentation (PDF-Datei)

W 3     „Förderinitiativen und Beratung in der HBFS Technik“
            Berufskolleg Wesel

Ein System aus differenziertem Bildungsangebot, Förderinitiativen und Beratung soll helfen, die Wiederholerquote zu senken. Konkrete Maßnahmen, wie etwas das Tablet-PC-Projekt, der Förderunterricht durch Hochschulstudenten und die Kooperation mit Zubringerschulen werden vorgestellt. 
Die Präsentation (PDF-Datei)

W 4     „Förderprogramme HöHa“
            Nell-Breuning-Berufskolleg, Frechen 

Eine enge Verzahnung aus Berufswahlorientierung, prozessorientierter Einzelfallberatung bezogen auf kaufmännische Ausbildung und einem spezialisierten Differenzierungsbereich soll helfen, individuelle Entwicklungspotenziale der Schülerinnen und Schüler zu fördern und Defizite abzubauen. Die neu eingerichtete Abteilung Förderprogramme berücksichtigt gezielt individuelle Förderaspekte und regionale Ausbildungschancen. Das Modell „Nachzügler-HöHa“ als Element der Förderung wird explizit vorgestellt.
Die Präsentation (PDF-Datei) 

W 5     „Schüler erfolgreich zum Ziel begleiten: Maßnahmen in der HöHa + HöSoz“
            Paul-Spiegel-Berufskolleg, Dorsten

Viele Schülerinnen und Schüler wählen die Bildungsgänge der zweijährigen höheren Berufsfachschule nach ausführlicher Beratung durch die Schule. Trotzdem gab es eine hohe Quote von Abbrechern oder Absolventen, die ohne den gewünschten Erfolg blieben. Verschiedene Maßnahmen, die vom Einstieg in den Bildungsgang bis zum Übergang in Studium und Beruf reichen, sollen diese Quote positiv verändern und unsere Schülerinnen und Schüler erfolgreich zu ihrem persönlichen Bildungsziel begleiten: Einführungstage, Workshop gegen Prüfungsangst, Reader zur Prüfungsvorbereitung, gestaltete Selbstlernphasen, Schüler-Gesprächs-bogen, Methodenlogbuch, vollschulische Ausbildung zu Bürokaufleuten (gem. BKAZVO). 
Die Präsentation (PDF-Datei)

 

15:30 Uhr: Plenum: Vernetzung und Ausblick

16:00 Uhr: Ende der Veranstaltung


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