Lernbedarf ermitteln

Förderung setzt voraus, dass die Ausgangslage, die Perspektive und die Entwicklungsrichtung eines Kindes möglichst zutreffend und passgenau erfasst werden kann.

Neben der alltäglichen subjektiven Beobachtung entwickeln sich in professioneller Perspektive Formen systematischer und gezielter Beobachtung, deren Ergebnis als entwicklungsbezogene Beobachtungsdaten festgehalten werden. Z. B. um Unterforderung oder Überforderung zu erkennen.

Daneben stehen im Schulalltag Notenbilder und Beobachtungen zum Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten, die Aufschluss über Lernstände und Entwicklungsperspektiven geben.

Schließlich nutzen Lehrerinnen und Lehrer weitere Instrumente, die zwar auch als Element von Leistungsbewertung genutzt werden, sehr wohl aber auch Lernstände und Entwicklungsmöglichkeiten beschreiben und damit helfen, Kindern und Jugendlichen passgenaue Lernangebote zu machen:

  • Lernstandsdiagnosen
  • Tests, die nach Anlässen, Verantwortung und Reichweite unterschieden werden
  • gängige schulische Leistungsüberprüfung und Tests

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