Notwendige Kooperationen als Grundlage angemessener Lern-/Förderempfehlungen

Individuelle Lern- und Förderempfehlungen legen kooperatives Arbeiten der Lehrerinnen und Lehrer nahe, da folgende Aspekte in den Blick zu nehmen sind:

  • die Erarbeitung von Beobachtungsbögen,
  • die Abstimmung von Formulierungshilfen,
  • die Diskussion um die Umsetzung eines Konzeptes
  • die Vernetzung der Arbeit an Förderempfehlungen mit der Ergebnisrückmeldung der Lernstandserhebungen
  • die Erarbeitung der schulischen Umsetzung der Kerncurricula.

Die Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern wird über mögliche Lernvereinbarungen angestoßen, die Schüler miteinander z. B. im Rahmen von kooperativen Lernformen oder Lernpatenprogrammen durchführen.Über solche Maßnahmen werden Schülerinnen und Schüler aktiviert, handeln kompetenz- und stärkenorientiert.

Darüber hinaus laden die Lern- und Förderempfehlungen Eltern ein, intensiver mit der Schule zur Unterstützung der Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu kooperieren.

Als außerschulische Kooperationspartner werden zur Optimierung schulischer Beratung und Förderung andere Schulsysteme, schulpsychologische Dienste, Elterninitiativen, kommunale und freie Träger, Universitäten und die VHS angesprochen.

Mögliche Fragen in diesem Zusammenhang:

  • Wer steht als Kooperationspartner mit welchen Potenzialen und Angeboten zur Verfügung?
  • Welche Kooperationsanlässe lassen sich sinnvoll miteinander verbinden?
  • Wie lässt sich Kooperation für Entwicklungsarbeiten festigen?
  • Wie lassen sich Eltern neu gewinnen?
  • Wie lassen sich Kolleginnen und Kollegen neu für die Zusammenarbeit gewinnen?
  • Wie lassen sich Rahmenbedingungen umgestalten um Freiräume oder Entlastungen für kollegiale Kooperation zu erreichen?

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