Rede der Ministerin für Schule und Weiterbildung NRW am 3.12.2011

"Inklusiv-individuell fördern - eine Herausforderung für die Schule"

 

Sehr geehrte Frau Prof. Nelles,

sehr geehrte Frau Prof. Lütje-Klose,

sehr geehrte Frau Prof. Koch-Priewe,

sehr geehrter Prof. Fischer,

sehr geehrter Prof. Häcker,

meine Damen und Herren,

liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

 

zu Beginn möchte ich mich herzlich für die Einladung zu Ihrem Symposium „Professionalisierung in der inklusiv-individuellen Förderung“ hier in Münster bedanken.

Ich bin gerne zu Ihnen gekommen, denn mit dem heutigen Thema werden Herausforderungen angesprochen, deren Behandlung zu den vordringlichen Aufgaben dieser Landesregierung zählen.

Ich freue mich, mit Ihnen über den nordrhein-westfälischen Weg ins Gespräch zu kommen, wie wir die Herausforderungen, die an unser Bildungssystem in den kommenden Jahren gestellt werden, meistern wollen.

 

Wir alle wissen, unsere Schulen stehen vor immer neuen und schwierigen Aufgaben und gesellschaftlichen Veränderungen. Diese betreffen

-     demografische Veränderungen der Gesellschaft

-     veränderte familiäre und außerfamiliäre Lebensformen

-     Prozesse der Migration

-     Herausforderungen durch Armut oder auch durch den wirtschaftlichen Wandel

-     und nicht zuletzt die Inklusion mit allen ihren Konsequenzen

 

Wir leben in einer Zeit, in der die technischen und wissenschaftlichen Anforderungen an die Gesellschaft und an den Einzelnen rasant wachsen. Das fordert auch die Bildungspolitiker heraus, vor allem natürlich weil wir heute noch viel zu viele Potenziale und Talente unserer Kinder ungenutzt lassen.

Und wir wissen weiter: Eine möglichst frühe Förderung ist, trotz der damit verbundenen zusätzlichen Ausgaben nicht nur sozialpolitisch sondern auch wirtschaftlich und finanziell sinnvoll. Das ist mittlerweise auch unstreitig.

So hat unter anderem die Unternehmensberatung Prognos in einer Studie für die NRW-Landesregierung festgestellt, welche sozialen Folgekosten durch eine unzureichende Sozial-, Bildungs- und Familienpolitik anfallen. Diese Zusatzkosten betrugen demnach in der Altersgruppe der unter 25-Jährigen 2009 in Nordrhein-Westfalen 2,47 Milliarden Euro.

Wir müssen deshalb zu einem Konzept kommen, das diese sozialen Reparaturkosten gar nicht erst entstehen lässt. Solange wir nur das reparieren, was vorher versäumt worden ist, lösen wir die eigentlichen Probleme nicht.

Die beginnen doch schon dort, wo wir Kinder nicht früh genug fördern, wo wir nicht nahe genug an den Familien sind, die Hilfe brauchen.

Und wenn Jugendliche ihren Schulabschluss nicht schaffen, dann ist bei denen auch schon früher etwas versäumt worden.

Deshalb brauchen wir eine individuelle Förderung, die im Zentrum schulischer Praxis aller Schulen in Nordrhein Westfalen steht und wir brauchen ein inklusives Schulsystem,

-     in dem möglichst alle Kinder gemeinsam lernen und zusammen wachsen und

-     in dem alle Schülerinnen und Schüler ihre Potenziale zur Entfaltung bringen können,

-     in dem Vielfalt als Chance und Bereicherung in gemeinsamem Lernen erlebt wird.

 

 Lassen Sie mich mit den Herausforderungen beginnen, die eine individuelle Förderung als pädagogisches Grundprinzip für die schulische Praxis darstellt.

 

Individuelle Förderung

Erkenntnisse der aktuellen Lernforschung zeigen, dass Lernen als individueller Prozess verstanden werden muss.  Lernangebote werden nur angenommen, wenn sie individuelles Interesse wecken, Anschluss an Vorwissen nehmen, dies weiter führen und dabei den jeweils individuellen Verarbeitungsweisen und Lerngewohnheiten gerecht werden.

So bestimmt nicht der Lehrende, sondern der Lernende, was und wie viel er lernt, wie tief oder wie oberflächlich es ihn berührt.

Soll schulisches Lernen erfolgreich sein, müssen wir unsere Schülerinnen und Schüler demnach in ihrem Lernen besser verstehen, genauer hinschauen, zuhören und Lernarrangements von diesem Verständnis aus gründen.

Wir müssen sie ermutigen, ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen zu entdecken, sie zu formulieren, sich einzubringen.

Und wir müssen ihnen Gelegenheiten eröffnen, ihre Potenziale zu entdecken und auszuschöpfen.

Wir wollen sie befähigen – das ist der Auftrag von Schule - , den ihnen eigenen Platz in der Gesellschaft zu gestalten und sich zu starken Persönlichkeiten zu entwickeln, die verantwortungsbereit und verantwortungsbewusst handeln.

Individuelle Förderung kann sich daher nicht in einzelnen Fördermaßnahmen einzelner Fächer erschöpfen.

Individuelle Förderung bedeutet grundsätzlich vom Schüler aus zu denken und sein Lernen und seinen individuellen Kompetenzzuwachs in den Vordergrund zu rücken. Mit dieser Förderung ist die Selbstständigkeit im Lernen ebenso verbunden, wie die für das Lernen wichtigen sozialen Bezüge.

Individuelle Förderung macht die Potenziale und Stärken zum Ansatzpunkt für Lernarrangements, für das Feedback und eine Lernbegleitung, in die Schülerinnen und Schüler als Akteure mit einbezogen werden.

Individuelle Förderung muss immer systematisch angelegt sein. Passgenaue Lehr- und Lernangebote müssen diagnostisch fundiert sein und kontinuierlich an die jeweiligen Lernvoraussetzungen angepasst und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden.

Schulische Praxis muss dazu zunehmend auch empirisch fundiert werden. Schulische Leistungsergebnisse, wie z. B. Wiederholerquoten, Vermittlungs- und Abschlussquoten, schulische Ergebnisse von Lernstandserhebungen und zentralen Prüfungen müssen systematisch in den Blick genommen und für die Weiterentwicklung von Unterricht und schulischer Praxis genutzt werden.

Individuelle Förderung muss von der sporadischen Unterstützung vorzugsweise von Problemschülern zum pädagogischen Grundprinzip schulischer Praxis werden. Sie steht nicht isoliert, sondern ist stets verknüpft mit einem an Standards und Kompetenzen orientierten Fachunterricht und mit anreichernden, vertiefenden oder ergänzenden Maßnahmen einer äußeren Differenzierung.

Unser bildungspolitischer Ansatz des längeren gemeinsamen Lernens sowie die vielen neuen Ganztagsschulen bieten für ein solch reflektiertes Verständnis vom Lernen eine Fülle neuer Gelegenheiten.

Hierdurch wird Schülerinnen und Schülern Zeit und Raum gegeben, Begabungen und Interessen zu entdecken, Sozial- und Alltagskompetenz zu erlernen sowie sich in der Übernahme von Verantwortung für andere Menschen zu erproben und zu bewähren.

Sie lernen Dinge, die ihr Leben bereichern werden.

Dabei bringt Vielfalt beflügelnde Elemente für jedes Kind und jeden Jugendlichen. Ich bin der Überzeugung: Leistungsschwächere Kinder werden in heterogenen Lerngruppen stärker motiviert.

Ich bin weiter der Überzeugung: Leistungsstärkere Kinder können in heterogenen Lerngruppen sogar mehr lernen.

Sie vertiefen nämlich ihr einmal gelerntes Wissen durch die Weitergabe an schwächere Mitschülerinnen und Mitschüler. Sie lernen  nachhaltiger und entwickeln u. a. eine größere soziale Akzeptanz.

Aus all dem folgt: Wir brauchen Förderkonzepte, diagnostische und kommunikative Kompetenzen, Strategien und ein Feedbacksystem, mit deren Hilfe Schülerinnen und Schüler in allen schulischen Lernangeboten (im Unterricht, in Projekten und Exkursionen, in ergänzenden Förderangeboten) individuell und gezielt unterstützt werden.

Wir alle wissen, dass wir dieses Ziel noch nicht erreicht haben. Allerdings fangen wir auch nicht mehr bei „Null“ an, sondern können auf vielfältige Beispiele schulischer Praxis, auf die Professionalität unserer Lehrerinnen und Lehrer und ihr Engagement setzen.

Mit der Entwicklung der individuellen Förderung als pädagogisches Grundprinzip kann die allgemeine Schule einen entscheidenden Schritt hin zu Entwicklung ihrer inklusiven Kompetenz machen.

Ich weiß, dass wir auch dieses Ziel noch nicht erreicht haben, aber ich bin guter Hoffnung, dass wir in nicht allzu ferner Zeit dort sein können.

Auch die Diskussionen, die wir hier und  heute führen tragen dazu bei, uns über eine inklusive Schule der Zukunft klarer zu werden und ihr damit in der Wirklichkeit ein Stück näher zu kommen.

 

Inklusion ist zunächst eine allgemeinpädagogische Herausforderung, und richtet sich an alle allgemeinen Schulen.

Inklusion ist kein rein schulisches Thema, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Eine große gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die uns alle in die Pflicht nimmt. 

Inklusion kennzeichnet eine humane Gesellschaft, die Verschiedenheit akzeptiert und toleriert und auf einen gesamtgesellschaftlichen werteorientierten Grundkonsens zielt.

„Es ist normal, verschieden zu sein“ –

Ich habe manchmal den Eindruck, dieser Satz gehört heute fast zum umgangssprachlichen Allgemeingut und wird daher in seiner herausfordernden Paradoxie kaum noch wahrgenommen.

 Ist es denn tatsächlich schon normal, verschieden zu sein?

Ein Blick auf die Realität zeigt:

Den Weg zur Normalität von Verschiedenheit, den Weg zu Inklusion mögen einige mutig betreten haben - es liegen jedoch noch zahlreiche Herausforderungen und Stolpersteine vor uns!

Mit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im März 2009 und mit Beschluss des Landtages vom ersten Dezember 2010 ist in unserem Land ein entscheidender Prozess in Bewegung gesetzt worden:

Der Prozess, das Gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen an allgemeinen Schulen auszubauen.

In einem inklusiven Schulsystem sollen möglichst alle Kinder gemeinsam lernen und zusammen wachsen.

Dies können wir nur schrittweise vollziehen unter Veränderung, Anpassung und Weiterentwicklung bestehender Strukturen.

Unter dem Motto „mehr Gemeinsames Lernen schon jetzt“ wurden bestehende Verordnungen präzisiert und personelle Ressourcen aufgestockt, um im laufenden Schuljahr möglichst vielen Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf den Besuch einer allgemeinen Schule zu ermöglichen.

Grundlegende politische Leitentscheidungen zum Inklusionsprozess, die ich als Schulministerin nicht alleine treffen kann, stehen in den kommenden Wochen und Monaten an.

In einem sehr transparenten, kommunikativen Prozess, der Betroffene, Beteiligte und Verantwortliche mit ein bezieht,  entstehen – so hoffe ich – tragfähige Grundlagen eines weitgehend konsensualen schulischen Inklusionskonzeptes NRW. 

Wir werden über Eckpunkte und Handlungsfelder notwendige Positionierungen darlegen, um so u. a. die Grundlagen für regionale Inklusionspläne zu schaffen.

 

Ein wichtiger Baustein in diesem Prozess war die frühzeitige Einbindung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu unterschiedlichen Fragestellungen.

So haben wir ein wissenschaftliches Gutachten zur Gestaltung eines inklusiven Schulsystems insbesondere mit Blick auf die Ressourcensteuerung sonderpädagogischer Förderung in Auftrag gegeben.

Wir haben ebenfalls den Auftrag vergeben, die Grundkonzeption der Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen auf ihre Eignung zur Entwicklung eines inklusiven Schulsystems hin zu untersuchen.

Wir alle wünschen uns eine qualitativ gesicherte, anspruchsvolle Förderung unserer Kinder und Jugendlichen, da sind wir uns sicherlich einig!

Dieser Wunsch führt uns zu dem dritten Baustein der Themenstellung dieses Symposiums:

 

der Professionalisierung

 Die Landesregierung handelt nach dem Grundsatz: Wir wollen Beteroffene zu Beteiligten machen. Dabei setzen wir auf eine innovative Schulentwicklung von unten. Uns geht es um Ermöglichung und die Schaffung von Gelingensbedingungen und weniger um ein Verordnen „top down“.

Und dies gilt auch für die Professionalisierung, die in nahezu allen Bereichen der Empfehlungen der Bildungskonferenz angesprochen wird.

Unter den Gesichtspunkten der individuellen Förderung und Inklusion werden Qualifizierungsmaßnahmen gewünscht, die Schule helfen, sich den mit diesen Begriffen verbundenen Herausforderungen zu stellen.

Dazu hat die Bildungskonferenz Vorstellungen und Empfehlungen entwickelt, die wir im Schulministerium weiter präzisiert haben. Der Focus richtet sich dabei auf die Unterstützung einer systematischen Unterrichtsentwicklung, z. B. durch die Qualifizierung von Schulleitungen, und auf eine kontinuierliche Begleitung von Schulentwicklungsprozessen.

Der Focus richtet sich nicht auf punktuelle Fortbildungen einzelner Lehrerinnen und Lehrer, sondern auf Fortbildungen im Team, die uns für die Entwicklung der Schulen und des Unterrichts erfolgversprechender erscheinen.

Mit diesen Schwerpunkten bereitet die Landesregierung für das kommende Jahr eine landesweite - wissenschaftlich begleitete - Fortbildungsinitiative vor, um Schulen und Lehrkräfte aller Schulformen für eine systematische standardorientierte Unterrichtsentwicklung zu rüsten, die auch den Aufgaben von individueller Förderung und Inklusion und den damit verbundenen Anforderungen gerecht wird.

Dazu werden spezielle Materialien und Module entwickelt und bereit gestellt; dazu werden Moderatoren zu Beratern und Begleitern schulischer Lerngemeinschaften und von Schulleitungen ausgebildet.

Die Fortbildungsinitiative „Unterrichtsentwicklung“ wird u. a. von der Universität Münster, Herrn Prof. Dr. Fischer, wissenschaftliche begleitet und in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung entwickelt und umgesetzt.

Frau Müncher von Bertelsmann ist ja heute hier. Ihr und ihrem Team, darf ich an dieser Stelle für die Unterstützung und das Engagement in diesem Projekt herzliche danken.

Unsere Fortbildungsinitiative baut stark auf die Vernetzung von Schulen. Vernetzung soll ein Teil dieser Initiative werden. In diesem Zusammenhang werden wir die heute schon rund 1.000 der unterschiedlichen Initiativen der individuellen Förderung in Nordrhein-Westfalen einladen, sich in einem landesweiten Netzwerk „Schulen der Zukunft – Netzwerk individuelle Förderung NRW“ zusammenzufinden.

Ziel des Netzwerks ist es, die Arbeit auf der Ebene der einzelnen Schule durch die Möglichkeit eines regelmäßigen Austausches und die Initiierung verbindlicher schulischer Zusammenarbeit zu unterstützen und zu fördern. Der Focus liegt dabei immer auf der Unterrichtsentwicklung.

Und wir hoffen, dass wir in dieser ganz praktischen Vernetzung eine Art „Vertriebsweg“ gefunden haben, die noch zu entwickelnden Module und Materialien, von denen ich oben gesprochen habe, einer großen Zahl von Schulen zur Verfügung stellen zu können.

Natürlich geht der Sinn der Vernetzung weit über den Vertriebswegcharakter hinaus und soll ein eigener Strang der wechselseitigen Unterstützung und kritischen Diskussion zwischen den Schulen einer Region aber auch darüber hinaus werden.

Aber Vernetzung ist kein Zwang!

Die Fortbildungsinitiative kümmert sich auch um die einzelne Schule, die in keinem Vernetzungszusammenhang steht und unterstützt sie auf ihrem Weg zu einer systematischen Unterrichtsentwicklung.

Damit die Wirkung dieser Fortbildungsinitiative aber nicht unzulässig eingeschränkt wird oder verpufft, raten wir den Schulen, die sich beteiligen, zum Aufbau einer, wie wir sie nennen „Architektur für den Wandel“. Konkret heißt das: wir raten ihnen dazu

  • eine Steuergruppe für die Unterrichtsentwicklung ins Leben zu rufen
  •  sich – wo noch nicht geschehen – einer Ausgangsuntersuchung der Qualitätsanalyse zu stellen, und
  •  sich schließlich auf eine verbindliche Kultur der Selbstevaluation einzulassen. 

 Damit schaffen nicht nur wir, damit schaffen auch die Schulen Voraussetzungen dafür, dass die Fortbildung greift, und wir in der Unterrichtsentwicklung unserer Schulen bei der individuellen Förderung, bei der Standard- und Kompetenzorientierung systematisch vorankommen – auch als eine Vorbedingung für eine inklusive Schule.

Ich freue mich und bin sehr dankbar, dass sich die Universität Münster und das mit ihr und dem Schulministerium verbundene Landeskompetenzzentrum individuelle Förderung in diesen Prozess mit ihrer Expertise, ihren Impulsen und ihrem besonderen Engagement einbringen.

 Es ist uns ein wichtiges Anliegen, schulische Praxis nicht nur anhand ihrer Ergebnisse sondern auch mit fachwissenschaftlicher Unterstützung weiter zu entwickeln bzw. die schulischen Prozesse in diesem Sinne zu unterstützen. Die Universität Münster leistet in diesem Sinne mit dem heutigen Symposium hierzu einen wichtigen Beitrag.

 

Herr Prof. Dr. Fischer, Ihnen und Ihrem Team des Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung ganz herzlichen Dank für das anspruchsvolle Programm dieser Fachtagung.

Ich bin gespannt auf die Beispiele, Diskussionen und Ergebnisse dieses Symposiums und wünsche Ihnen und uns allen eine ertrag- und erfolgreiche Veranstaltung.

 

 

 

© 2018 Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen