II. Förderung spezieller Schülergruppen

Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt Inhalte, Fragestellungen, Chancen und Rahmenbedingungen individueller Förderung von Schüler*innen mit einem besonderem Unterstützungsbedarf vorzustellen, zu diskutieren, zu beraten und sich über Erfolgsmethoden (Best Practice) auszutauschen. Bis Ende des Schuljahres 2020/21 beschäftigen wir uns mit dem Thema „Umgang mit herausforderndem Verhalten“. Die thematischen Schwerpunkte sind teilnehmerorientiert und werden innerhalb des Netzwerks gemeinsam weiterentwickelt.

Wir nehmen den Menschen in seinen verschiedenen Facetten und Möglichkeiten in den Blick, sodass wir „maßgeschneiderte“ (Förder-)Konzepte entwickeln und realisieren. In unserem Tun profitieren wir von der konstruktiven Zusammenarbeit, vom Gedankenaustausch, von Anregungen und Feedback unserer Netzwerk-Schulen. Gerne greifen wir Impulse auf, genauso gerne geben wir Impulse weiter. Unser Sonderpädagog*innen-Team erstellt einen Fragen- und Antworten-Katalog rund um die Inklusion am BK.

In unserem Netzwerk schaffen wir eine Struktur und bilden einen Einstieg in die inhaltliche Arbeit, Input und Nachhaltigkeit.

In unserer Netzwerkarbeit möchten wir die von der Qualitäts- und Unterstützung Agentur – Landesinstitut für Schule Nordrhein-Westfalen (QUA-LiS NRW) entwickelte Handreichung „Auf dem Weg von der Erstförderung in die Regelklasse – Fachunterricht mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern“ auf die Bedingungsfelder unserer Schulen übertragen, analysieren und evaluieren um sie anschließend auf die jeweilige Schulsituationen anzupassen.

Zusätzlich möchten wir Bedingungen unserer unterschiedlichen Schulen betrachten und gemeinsam erörtern wie eine erfolgreiche – auch soziale- Integration in die Regelklasse der SFGler/ IVKler gelingen kann.

Wir suchen Schulen, die ebenfalls eine oder mehrere Sprachfördergruppen unterrichten und Interesse haben, für Ihre Schule Sprachförderkonzepte für die Anschlussförderung/den Übergang in die Regelklassen zu entwickeln.

Der gemeinsame Fokus liegt auf der Ausbildung der Tutorinnen und Tutoren, die entsprechend qualifiziert in die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern gehen.

Förderplankonzept zur Unterstützung: für Lehrer*innen ohne sonderpädagogische Ausrichtung, Schüler*innen mit (sonderpädagogischem) Unterstützungsbedarf, für Internationale Förderklassen, um einen Hauptschulabschluss, einen gleichwertigen Abschluss der Klasse 9 zu erwerben, der Erfüllung der Schulpflicht