VII. Schulische Förderkonzepte

Im partizipativen Forschungsprojekt PEARL arbeiten Förderschulen und Universität zusammen, um ausgehend von einer Beschreibung der Schülerschaft an den beteiligten Förderschulen Handlungsempfehlungen zu entwickeln, daneben wird in diesem Zusammenhang gearbeitet an: Entwicklung und Implementation von Qualifizierungs- und Begleitmaßnahmen für Lehrkräfte an Förderschulen EsE, Begleitung und Analyse von Schulentwicklungsprozessen.

In unserem Netzwerk tauschen wir uns über die vielfältigen Möglichkeiten der individuellen Förderung aus und implementieren Konzepte die diese Möglichkeiten schaffen (Projektkurse, AGs, Organisation der Schulverpflegung).

Wir möchten die Studienzeiten in der Sekundarstufe II im Netzwerk bearbeiten und als Referenzschule in der Zusammenarbeit mit anderen Schulen vertiefend verfolgen. Eine besondere Herausforderung stellt sich durch die verschiedenen Ansprüche und Anforderungen der jeweiligen Fächer, die sich vor allem aus dem Leistungskursspektrum zusammensetzen. 
Dementsprechend bieten die Studienzeiten in der Oberstufe mit dem jetzigen Stand der Entwicklung bis in die Q1 und mit dem Ziel, diese bis zum Abitur auszubauen, einen hervorragenden Rahmen zur Zusammenarbeit mit anderen Schulen auf Augenhöhe mit dem Ziel einer gemeinsamen und wechselseitigen Unterstützung und Weiterentwicklung.
Wir verstehen die Studienzeiten als ein lernendes Modell, wo von Impulsen Anderer und aus eigenen Fehlern gelernt wird, die nicht zwangsläufig das Scheitern bedeuten.

Sukzessive Implementierung der Lernzeiten. Aktuell läuft das Projekt erfolgreich für die 5-7 Jhg. (Abteilung I). Die weitere Planung bezieht sich auf die Fortführung der Lernzeiten im Jhg. 8 mit dem Schwerpunkt der Fachraumeinführung.

Das Netzwerk wird zusammen mit dem Berufskolleg im Europäischen Bildungs-, Forschungs- u. Informationszentrum der Immobilienwirtschaft -Gemeinnützige Stiftung- in Bochum geführt.

Ziel des Netzwerkes soll sein, dass die teilnehmenden Schulen an einem für sie passenden Konzept für die Jahrgangsstufe 5 arbeiten, in dem das soziale Lernen mit dem methodischen Lernen verknüpft wird. Auf welche Weise können also Themen wie das Lernen für Klassenarbeiten, die Heftführung, die Erstellung von Lernplakaten und Präsentationen, die Organisation der Lernzeiten und Lernplanarbeit, die Organisation des Arbeitsplatzes etc. mit dem sozialen Lernen (Stärkung der Klassenarbeit, Teamfähigkeit, Kommunikation untereinander etc. ) verbunden werden?

Wir erstellen differenziertes Material für die Hauptfächer (D,M,E), welches die Schüler*innen in den Lernzeiten eigenständig bearbeiten sollen. Die Aufgaben sollen gleichermaßen fördern wie auch fordern. Zur Zeit arbeiten wir mit den Arbeitsheften im Jahrgang 5 und arbeiten aktuell an dem Material für die Klasse 6.

Wir möchten in unserem Netzwerk durch das Einführen von Lernplanern zur Kontrolle der Aufgaben durch die Lehrkraft und Erziehungsberechtigte eine Phrasierung der Lernzeit zur besseren Anleitung der SchülerInnen erreichen und die Ausgabe von Übersichten der Unterrichtseinheiten an die Schüler zur höheren Transparenz erreichen.

Daher suchen Berufskollegs im Netzwerk als Partner bevorzugt Schulen gleicher Schulform, um auf einer gemeinsamen Basis aufzubauen. Im Moment widmen wir, zwei Referenzschulen im Netzwerk Zukunftsschulen NRW, uns einer gemeinsamen Lese- und Schreibförderung, die die Basiskompetenzen für den schulischen und beruflichen Erfolg unserer Schülerinnen und Schüler darstellen.

Viele Schulen haben in den letzten Jahren positive Erfahrungen mit dem Lerntutoren-System gemacht, so auch unsere Schule. Das Lerntutoren-System basiert auf der ehrenamtlichen Arbeit von Schülern der 7.-10. Klasse, die Schüler der Klassen 5-7 unentgeltlich beim Lernen helfen - genau in den Fächern, in denen der einzelne Schüler Hilfe benötigt.

Folgende Themen werden aufgegriffen: Nutzung der EGS zur individuellen Förderung, Ausgestaltung von Förderunterricht /Forderangeboten, Organisationsmodelle, Prozesssteuerung in der Unterrichtsentwicklung, Evaluation

Folgende Themen werden aufgegriffen:
Erfahrungsaustausch über laufende Projekte an den verschiedenen Schulen, Individualisierung von Lernprozessen, Organisatorische Rahmenbedingungen, Gelingensbedingungen, Vor- und Nachteile verschiedener Konzepte der äußeren und inneren Differenzierung, Veränderung der Lehrerolle vom Fach-Vermittler zum Lern-Coach, Stärken – Schwächen – Förderung Einführung, Erprobung und Weiterführung verschiedener Projekte an den einzelnen  Schulen:, RS Bad Münstereifel: Neueinführung „SEGELN“ = Selbstgesteuertes Lernen in der Klasse 5, Städtisches Gymnasium Rheinbach: Weiterführung der „IDA“ - Stunden