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Prozesse der schulischen Zusammenarbeit

Die Entwicklung eines schulischen Netzwerks lässt sich einteilen in die Phasen: Initiierung, Stabilisierung und Verstetigung. In diesen Phasen sind vor allem die nachfolgend dargestellten Aktivitäten bedeutsam (vgl. Sailmann, G.: „Wissensaustausch und Wissensvernetzung“ In: Schulverwaltung spezial 3/ 2012, S. 14 f):

Initiierungsphase

  • Entwicklung der Projektidee und der Projektstruktur auf der Grundlage einer Lernkultur "Individueller Förderung"
  • Partnerauswahl
  • Festlegung gemeinsamer Zielsetzungen
  • Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses für die Arbeit im Netzwerk
  • Anbahnung gegenseitiger Hospitation und die Zusammenarbeit mit Referenzschulen

Stabilisierungsphase

  • Ausbildung wechselseitiger informeller Beziehungs- und Kommunikationsstrukturen, auch durch Medien (z.B. www.zukunftsschulen-nrw.de) gestützt
  • verbindliche Gestaltung der schulischen Zusammenarbeit durch gemeinsame Regeln und (Qualitäts-) Standards
  • gemeinsame Entwicklung innovativer Verfahren und Produkte im Bereich „Individuelle Förderung“
  • Vertiefung des gemeinsamen Projektverständnisses
  • Begleitung der kooperierenden Schulen durch geschulte Expertinnen und Experten
  • Etablierung einer schulischen Praxis von Selbstevaluation

Verstetigungsphase

  • Reflexion des bisherigen Arbeitens
  • Transparenz der Prozesse, Produkte und Ergebnisse im Bereich innerhalb und außerhalb des Netzwerks durch Dokumentation schulischer Profile und gelingender schulischer Praxis
  • Verstetigung der informellen Kommunikations- und Kooperationsstrukturen
  • Sicherung der Stabilität des Netzwerks durch Pflege des Austausches im Rahmen regelmäßig stattfindender regionaler und landesweiter Tagungen´
  • Evaluation der Wirksamkeit entwickelter Initiativen

 

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