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Realschule Enger, Enger

Entwicklung einer schulischen Feedbackkultur

„Wir alle brauchen jemanden, der uns Feedback liefert. Nur so können wir uns verbessern.“ (Bill Gates )

Während Feedback in unterschiedlichsten Lebensbereichen Standard zur Verbesserung von Arbeitsprozessen ist, hat das Thema spätestens seit der Veröffentlichung der Hattie-Studie auch im pädagogischen Bereich an Bedeutung gewonnen. Mit einer Effektstärke von d = 0,75 gilt Feedback als einer der wirksamsten Faktoren für die Optimierung von Lernprozessen. In der Realschule Enger haben wir uns zur Aufgabe gemacht, eine systematische Feedbackkultur in der Schule zu entwickeln, die sich stark an den Erkenntnissen von Visible Learning orientiert. Dabei werden unterschiedliche Formen von Unterrichtsfeedback entwickelt (Schülerfeedback, Lehrerfeedback und Kollegenfeedback), die in konkreten schulischen Konzepten münden, wie z.B. die Etablierung von Schülersprechtagen, von verbindlichem Schüler-Lehrerfeedback und einem System der Kollegialen Hospitation. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der Frage, was ein erfolgreiches Feedback ausmacht und wie dieses auch konkret im Fachunterricht etabliert werden kann. Damit geht auch die Frage nach dem Stellenwert von Fehlern und somit die Etablierung einer schulischen Fehlerkultur einher. Letztlich dient Feedback daher nicht nur der Individuellen Förderung, sondern stellt einen Motor der Unterrichtsentwicklung dar.

Realschule Enger
Ringstraße 75
32130 Enger
Tel.: 05224 - 978034
E-Mail: info@rsenger.de (Herr Blombach)

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