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Orientierungsbereich (Sprungmarken)

Evaluation als Werkzeug einer salutogenen Schulentwicklung

Widerstände gegen Evaluation in der Schule entstehen vor allem, wenn der Zweck (Wozu die Evaluation? Welche Konsequenzen hat sie?) und/oder das Vorgehen nicht klar sind, insbesondere wenn nicht geklärt ist, was mit den Daten passiert, und wenn bislang negative Erfahrungen mit „Fremdbewertungen“ oder „wirkungslosen“ Evaluationen vorliegen (viel Aufwand, wenig Wirkung). Dabei hatsinnvoll eingesetzte Evaluation viel mit „Wert-Schätzung“ zu tun – Wertschätzung der befragten „Expertinnen und Experten“ für ein Thema („Deine Meinung und Erfahrung sind für uns wertvoll“) und Wert Schätzung von Prozessen und Ergebnissen („Wie wertvoll ist etwas für uns und was ist uns das wert?“) – und ist eines der wirksamsten Werkzeuge der Schulentwicklung.

In diesem Praxisforum wird anhand von konkreten Beispielen gezeigt, wie „gesundheitsverträgliche“ Evaluationskonzepte entwickelt und für die Schulentwicklung nützliche Evaluationsvorhaben durchgeführt werden können.

 

Vita

Dr. Norbert Posse, Jahrgang 1948, Studium der Psychologe (Diplom), der Statistik und der Erziehungswissenschaften (Promotion). Bis 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Erziehungswissenschaftlichen Institut sowie am und Institut für Sozialwissenschaften der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seine aktuellen Arbeitsschwerpunkte sind: Beratung und Begleitung pädagogischer Systeme, Bildung und Gesundheit, Qualitätsentwicklung und -sicherung.

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