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Orientierungsbereich (Sprungmarken)

Referenzschulprofil der Gemeinschaftsschule Langenberg

Individualisierung und Kooperation -

Hand in Hand an der Gemeinschaftsschule Langenberg

Logo der Gemeinschaftsschule Langenberg

 

 

 

 

 

 

Die Schülerinnen und Schüler werden unabhängig von ihrer Schulformempfehlung in die Gemeinschaftsschule aufgenommen. Hausaufgaben und Nichtversetzung (bis Jg. 9) gibt es nicht. Im Fächerkanon finden sich „neue“  Lernangebote wie SOL (soziales Lernen), SEGEL (Selbstgesteuertes Lernen) und FaV (Fach Verantwortung). Keine Schulklingel stört den Arbeitsprozess im Organisationsraster von 90-Minuten-Einheiten.

Als Schule der Anerkennung schätzen wir die Vielfalt an unterschiedlichen Begabungen unserer Schülerschaft Wert und bieten eine Fülle von Möglichkeiten zu individuellem und kooperativem Lernen an. Bildung ist für uns mehr als die Vermittlung obligater Fachkenntnisse und enzyklopädischen Wissens. Komplexe Aufgabentypen fordern die unterschiedlichen Lerntypen heraus und machen forschendes Lernen möglich. Die Schülerinnen und Schüler partizipieren im Unterricht hinsichtlich der Auswahl ihrer Aufgaben, des Anspruchsniveaus  ihrer Aufgaben und des Ortes an dem sie arbeiten möchten. Offene Klassentüren, Flurarbeitsplätze bzw. „Murmelgruppen“ auf den Fluren lassen Begegnung und Einblicke für alle am Lernprozess Beteiligten zu und damit die Schule zu einem gemeinsamen Lernort werden.

Ein jährlich neu gewähltes Leitbild (z.B. „Leonardo da Vinci – Neue Wege gehen, Grenzen überwinden!“) bündelt die unterschiedlichen Arbeitsvorhaben der Jahrgänge und Fächer in der Jahrespartitur und ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern einen besonderen Zugang zur ganzheitlicher Bildung. Die epochale Mischung der Jahrgangsstufen 5/6 in heterogen zusammengesetzten Lerntrios ermöglicht dabei eine besondere Form der individuellen und sogleich kooperativen Begabungsförderung.

Weitergeführt wird dieser Ansatz konsequent durch den Dalton-Day der Jahrgangsstufen 7 bis 9, an dem unsere Schülerinnen und Schüler klassenübergreifend und jahrgangsgemischt  in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit wiederholende-, vertiefende oder weiterführende teilweise fächerübergreifende Lernangebote erarbeiten bzw. entwickeln.

Verbindliche Teamstrukturen, konsequent parallelisiertes Arbeiten in den Fachbereichen, ein unterstützendes Raumkonzept, lernbegleitende Diagnostik, eigene Materialentwicklung, die rhythmisierte Unterrichtsstruktur, ein vereinbartes Methodencurriculum und klare Regeln und Rituale ermöglichen individuelle Arbeitsformen, die das bedarfsgerechte Wechseln von Fachräumen und eine individuelle Aufgabenwahl für die Schülerinnen und Schüler erst möglich machen.  

Verschiedene Formen der Lernplanung und Lerndokumentation (z.B. Arbeitspläne, Lernbäume und „My Schoolbook“) strukturieren den Arbeitsprozess und sind Grundlage der intensiven Lernberatung.

Die Leistungen des Einzelnen sowie der Lerngemeinschaften (z.B. Lerntrio) werden prozessorientiert (z.B. Lernbaum) und produktorientiert (z.B. Präsentation) fokussiert und am Ende des Schuljahres von der gesamten Schulgemeinschaft wahrgenommen.

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