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Referenzschulprofil der Karla-Raveh-Gesamtschule

Die Karla-Raveh-Gesamtschule wurde im Jahre 1996 gegründet und befindet sich in Kreisträgerschaft des Kreises Lippe. In den Jahrgängen 5–10 ist die Schule sechszügig, in den Jahrgängen 11 -13 ist sie drei- bis vierzügig. An unserer Schule leben und lernen ca. 1300 Schülerinnen und Schüler, ca. 120 Lehrkräfte, 2 Schulsozialpädagoginnen und 6 Verwaltungsangestellte.


Der Name unserer Schule, Karla-Raveh-Gesamtschule ist für uns zugleich Programm und Leitlinie für unsere tägliche Arbeit: Achtung, Toleranz, respektvolles Miteinander, Versöhnung und Völkerverständigung leben wir bewusst. Umgesetzt haben wir diese Aspekte im ganz konkreten Schulprogramm.


So tragen wir seit 2002 den Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”. Seitdem führen wir regelmäßig Aktionen und Projekte in diesem Bereich durch. Wir beteiligen uns z.B. regelmäßig an den Veranstaltungen anlässlich der Reichspogromnacht und dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.


Auch durch eigene künstlerische Theater- und Tanzprojekte, z.B. einer Trilogie zum Leben der Namensgeberin Karla Raveh

1. Teil: Rücksicht – Lebensstationen von Karla Raveh
2. Teil: Shalom Israel – Aufbruch und Ankunft
3. Teil: Der Baum im Hof

werden wir unserem Schulprogramm gerecht. Im Zusammenhang mit diesen außerunterrichtlich erarbeiteten Theater- und Tanzprojekten konnte jedes Mal an besonders engagierte Schülerinnen und Schüler der Kompetenznachweis Kultur überreicht werden.


Seit  Januar 2015  haben wir eine Bildungspartnerschaft  „Gedenkstätte und Schule” mit der Gedenkstätte „Frenkelhaus”.

Im Sinne der Völkerverständigung pflegen wir verschiedene Schulpartnerschaften:

Kaunas in Litauen (seit 2001)
Bursa in der Türkei (seit 2004)
Maccabim Reut High School in Israel (seit 2009)


Innerhalb der Studien- und Berufswahlorientierung wurden wir für unsere nachhaltige und alle Jahrgänge umfassende Arbeit mehrfach mit dem Gütesiegel der Wirtschaftsjunioren „Ausbildungsfreundliche Schule” ausgezeichnet.


Im Sinne der individuellen Förderung tragen wir dem dynamischen Begabungsbegriff („Jedes Kind hat Stärken”) Rechnung, indem wir für die Jahrgänge 5 und 6 ein besonderes Förder- und Arbeitstundenkonzept und für Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 7 erfolgreich das Drehtürmodell umsetzen. Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7, 8 und 9 bieten darüber hinaus als besonderen Lernort ein Lernbüro an.


Über den regulären Unterricht hinaus leben wir das Prinzip „Schüler für Schüler” indem wir uns mit unterschiedlichen Ganztagsangeboten am Programm „buddY-Projekt” des Landes NRW beteiligen.

Wir haben Konfliktmanager, Busbegleiter, Schulsanitäter, Medienscouts  und Tutoren ausgebildet, die ihre so gewonnen Kompetenzen erfolgreich in den Schulalltag einbringen.

Wir fördern die SuS durch die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben und ermöglichen ihnen ein Juniorstudium  an verschieden Hochschulen bzw. Universitäten.


Die schon bestehenden zahlreichen Kooperationsvereinbarungen mit außerschulischen Partner (u. a. Stadtwerke Lemgo, BSS, ISRI, Hochschule für Musik, Musikschule Lemgo, Theaterlabor Bielefeld) konnten weiter ausgebaut werden durch Vereinbarungen mit der Stiftung Eben Ezer und dem Montessori-Kinderhaus in Lemgo.


Unsere Schule ist seit Jahren in das Landesprogramm Bildung und Gesundheit mit jährlichem BuG-Screening eingebunden.



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