Das Netzwerk „Zukunftsschulen NRW“ geht auf große Fahrt – die Landestagung

Zukunftsschulen

Das Netzwerk „Zukunftsschulen NRW“ bietet Schulen einen geeigneten Raum, in dem sie in Netzwerken arbeiten und Austausch pflegen können. Schulen, die sich in „Zukunftsschulen NRW“ registrieren, erklären sich bereit, Individuelle Förderung zur Lernkultur innerhalb ihrer Schule zu machen und entscheiden selbst, ob sie ihre Entwicklungsarbeit an einem Konzept der Individuellen Förderung, an dem sie vielleicht schon in Netzwerken gearbeitet haben, fortsetzen wollen (z. B. „Komm mit! – Fördern statt Sitzenbleiben“), oder ob sie sich eines neuen Themas annehmen möchten und dafür Netzwerkpartner suchen.

„Zukunftsschulen NRW“ will Schulen bei der Netzwerkarbeit im Bereich Individueller Förderung mittels inhaltlichen Inputs unterstützen und die erlangte Expertise der Schulen für alle Schulen des Landes sichtbar und damit nutzbar machen. 

Die Tagung

Am 03. April 2014 wurde mit der Landestagung „Zukunftsschulen NRW“ ein Meilenstein erreicht. Rund 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schule und Schulaufsicht konnten sich über aktuelle Arbeitsstände in Netzwerken der Individuellen Förderung informieren und austauschen.

Hochkarätige Referentinnen aus Politik, Wissenschaft, Schulaufsicht und Schule stellten in einem Stehtischgespräch die Vorzüge der Arbeit in Netzwerken und deren Auswirkung auf die Schul- und Unterrichtsentwicklung heraus. Das Gelingen von Netzwerkarbeit ist abhängig von Rahmenbedingungen und von der Bereitschaft aller Akteure zum aktiven Austausch. Netzwerkarbeit ist lohnenswert, weil sich die investierte Energie durch Synergieeffekte um ein Vielfaches auszahlt.

Ministerin Löhrmann

Ministerin
Sylvia Löhrmann

Ministerin Löhrmann dankte auf der Landestagung denjenigen Schulen, die sich bereiterklärt haben, für das Netzwerk „Zukunftsschulen NRW“ herausgehobene Aufgaben wahrzunehmen, den „Referenzschulen“. „Diese Schulen sind hinsichtlich ihres Engagements in den Bereichen ‚Individuelle Förderung‘ und ‚Unterrichts- und Schulentwicklung‘ beispielgebend für alle Schulen, die sich auf den Weg machen wollen“, so die Ministerin.

Ein bunter Themenstrauß der Individuellen Förderung erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in Vorträgen und Themenphasen Anregungen zur inhaltlichen Vernetzung erhielten und Schulen mit gleichen Wirkungsabsichten oder gleichen Arbeitsansätzen finden konnten.

Die Tagung biete eine gute Möglichkeit, Kontakte zu Schulen mit ähnlichen Profilen zu knüpfen und neue Schulen auf erfolgversprechende Initiativen aufmerksam zu machen. „All diese Netzwerke und Initiativen legen auch eine wichtige Grundlage für eine gelingende inklusive Bildung, da die individuelle Förderung aller Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt steht“, betonte die Ministerin.

Dass Schülerinnen und Schüler von guten Konzepten Individueller Förderung profitieren, wurde in einer Diskussion mit Lernenden unterschiedlicher Schulformen deutlich.

Untermalt wurde die Veranstaltung durch musikalische und kabarettistische Beiträge, die das Publikum zu aufbrausenden Applaus nötigten.

Insgesamt war die Landestagung die gelungene Taufe der Initiative „Zukunftsschulen NRW“, die eine große Reise vor sich hat und auf dem Weg zu neuen Ufern Individueller Förderung ist.